Buy-Side-Mandat
Wofür wird ein Buy-Side-Mandat genutzt?
Ein Buy-Side-Mandat hilft Käufern, passende Zielunternehmen systematisch zu identifizieren und Transaktionen professionell umzusetzen. Im fragmentierten IT-Services- und Softwaremarkt ist ein strukturierter Suchprozess oft entscheidend, um proprietäre Chancen außerhalb öffentlicher Verkaufsprozesse zu finden.
Von der Suchstrategie zur Ansprache
Zu Beginn werden Akquisitionskriterien definiert: Größe, Technologie, Kundenbasis, Region, Profitabilität, Wachstum und kultureller Fit. Danach folgen Long List, Short List und diskrete Ansprache geeigneter Targets.
Bewertung und Verhandlungsführung
Der Berater unterstützt bei Bewertungsmodell, Synergien, Angebot, Deal-Struktur und Verhandlungsstrategie. Ziel ist nicht nur ein attraktiver Preis, sondern ein risikoangemessener, umsetzbarer Transaktionsrahmen.
Koordination der Due Diligence
Auf Käuferseite müssen Financial, Tax, Legal, Commercial und gegebenenfalls Tech Due Diligence koordiniert werden. Erkenntnisse fließen in Kaufpreis, SPA, Garantien, Covenants und Integrationsplanung ein.
FAQ
Wer beauftragt ein Buy-Side-Mandat?
Strategische Käufer, Private-Equity-Fonds, Family Offices oder Plattformunternehmen, die gezielt Zukäufe suchen.
Ist ein Buy-Side-Mandat nur für große Unternehmen sinnvoll?
Nein. Auch mittelständische Käufer profitieren von Marktzugang, Transaktionserfahrung und strukturierter Prozessführung.
Was ist der Unterschied zum Sell-Side-Mandat?
Beim Buy-Side-Mandat vertritt der Berater den Käufer, beim Sell-Side-Mandat den Verkäufer.