Due-Diligence-Phase
Was passiert in der Due-Diligence-Phase?
Käufer und ihre Berater prüfen Datenraumunterlagen, stellen Q&A-Fragen, führen Managementgespräche und analysieren zentrale Chancen und Risiken. Die Ergebnisse fließen direkt in Bewertung, Kaufvertrag und Verhandlungsstrategie ein.
Wichtige Prüfungsbereiche
Typisch sind Financial, Tax, Legal, Commercial, Operational, HR, IT und Tech Due Diligence. Bei Softwareunternehmen stehen zusätzlich Produktarchitektur, Codebasis, IP-Rechte, Cybersecurity, ARR-Qualität, Churn und Skalierbarkeit im Fokus.
Auswirkungen auf Kaufpreis und Vertragswerk
Findings können zu Kaufpreisanpassungen, Earn-outs, Escrow, Garantien, Freistellungen oder Closing Conditions führen. Eine Due Diligence bestätigt also nicht nur Fakten, sondern prägt die Deal-Struktur.
Rolle des Verkäufers
Der Verkäufer sollte den Datenraum vorbereitet haben, Fragen effizient beantworten und konsistente Informationen liefern. Unvollständige oder widersprüchliche Daten können Vertrauen reduzieren und Verhandlungen erschweren.
FAQ
Wie lange dauert eine Due-Diligence-Phase?
Je nach Größe und Komplexität häufig mehrere Wochen. Bei technologieorientierten Unternehmen kann Tech Due Diligence zusätzlichen Aufwand verursachen.
Führt jedes Due-Diligence-Finding zu einem niedrigeren Kaufpreis?
Nein. Manche Findings werden vertraglich abgesichert, andere sind bereits eingepreist oder operativ lösbar.
Wer bezahlt die Due Diligence?
In der Regel trägt jede Partei ihre eigenen Beraterkosten, sofern nichts anderes vereinbart ist.