Signing
Was wird beim Signing erreicht?
Beim Signing liegt ein verhandelter und unterschriftsreifer Vertrag vor. Wesentliche Themen wie Kaufpreis, Garantien, Haftung, Closing Conditions, Covenants, Wettbewerbsverbote und Kaufpreismechanik sind verbindlich geregelt.
Welche Arbeiten müssen vorher abgeschlossen sein?
Vor dem Signing sind üblicherweise Due Diligence, Managementgespräche, Finanzierungszusagen, Vertragsverhandlungen und interne Freigaben abgeschlossen. Offene Punkte werden entweder gelöst oder als Bedingungen, Covenants oder Indemnities in den Vertrag aufgenommen.
Was passiert nach dem Signing?
Zwischen Signing und Closing werden Closing Conditions erfüllt, Freigaben eingeholt und operative Übergänge vorbereitet. Der Verkäufer muss das Unternehmen häufig im gewöhnlichen Geschäftsgang weiterführen und bestimmte Handlungen mit dem Käufer abstimmen.
Bedeutung für Deal-Sicherheit
Ein Signing erhöht die Transaktionssicherheit erheblich, ist aber nicht immer gleichbedeutend mit Vollzug. Solange Closing Conditions offen sind, verbleibt ein Restrisiko, dass die Transaktion nicht abgeschlossen wird.
FAQ
Bedeutet Signing, dass der Verkauf abgeschlossen ist?
Nicht zwingend. Der Vertrag ist unterschrieben, aber der Vollzug kann noch von Closing Conditions abhängen.
Kann nach dem Signing noch verhandelt werden?
Grundsätzlich nur begrenzt. Änderungen benötigen eine Vertragsänderung oder Nachtragsvereinbarung.
Warum wird Signing öffentlich kommuniziert?
Bei größeren oder strategisch relevanten Transaktionen kann das Signing als wichtiger Meilenstein kommuniziert werden, sofern Vertraulichkeit und rechtliche Vorgaben dies zulassen.
Wer unterzeichnet beim Signing?
Die vertretungsberechtigten Parteien, häufig begleitet durch Notare, Rechtsanwälte, M&A-Berater und Finanzierer.