Venture Capital (VC)
Wofür VC typischerweise eingesetzt wird
Venture Capital finanziert Produktentwicklung, Vertriebsausbau, Internationalisierung, Teamaufbau und Marktdurchdringung. Anders als klassische Buyouts steht oft nicht aktuelle Profitabilität, sondern skalierbares Wachstum im Vordergrund.
Bewertung bei VC-finanzierten Unternehmen
Bewertungen orientieren sich häufig an Wachstum, Marktgröße, ARR, Retention, Technologie, Team und Finanzierungsumfeld. Bei verlustreichen SaaS-Unternehmen sind Umsatzmultiples, Burn Rate, Runway und Unit Economics besonders wichtig.
Rolle von VC beim Exit
VC-Investoren verfolgen einen Exit über strategischen Verkauf, Secondary, Secondary Buyout oder IPO. In M&A-Prozessen beeinflussen Liquidationspräferenzen, Verwässerungsschutz, Mitverkaufsrechte und Investorenzustimmungen den Erlös der Gründer und Anteilseigner.
Abgrenzung zu Private Equity
Private Equity investiert häufig in etablierte, profitable Unternehmen. Venture Capital investiert früher, risikoreicher und wachstumsorientierter. Die Due Diligence fokussiert daher stärker auf Marktpotenzial, Produkt, Technologie und Gründerteam.
FAQ
Muss ein VC-finanziertes Unternehmen profitabel sein?
Nicht zwingend. Viele VC-Investoren akzeptieren Verluste, wenn Wachstum, Marktchance und Skalierbarkeit überzeugend sind.
Was ist für Gründer bei VC-Verträgen wichtig?
Beteiligungsquote, Liquidationspräferenzen, Verwässerungsschutz, Vesting, Informationsrechte und Exit-Regelungen sollten sorgfältig verstanden werden.
Kann ein VC-Investor einen Verkauf blockieren?
Ja, wenn entsprechende Zustimmungs- oder Vetorechte vereinbart wurden. Deshalb sind Cap Table und Gesellschaftervereinbarung im Exit-Prozess zentral.